Noni Höfner

Eleonore, genannt Noni Höfner, geb. 1946, ist Diplom-Psychologin und Doktor der Philosophie. Sie gilt als die markanteste Vertreterin des Provokativen Stils® (ProSt) im deutschsprachigen Raum. Seit 26 Jahren begleitet Noni Höfner Frank Farrelly, den Begründer der Provokativen Therapie, auf seinen Workshops in Deutschland, seit 20 Jahren führt sie provokative Live-Arbeiten vor Publikum durch. Noni Höfner ist es ein zentrales Anliegen, dass die Provokative Therapie nicht mit Frank Farrelly von der Bildfläche verschwindet.
Noni Höfner verfügt über Weiterbildungen u.a. in Provokativer Therapie, klientzentrierter Therapie, Hypnotherapie, NLP, Entspannungstechniken, EMDR sowie EFT.
Noni Höfner führt eine Psychotherapeutische Beratungspraxis in München mit Schwerpunkt: Einzel- und Paartherapie, Coaching und Supervision. Seit 1988 ist Noni Höfner Mitbegründerin und Leiterin des Deutschen Instituts für Provokative Therapie in München (D.I.P.). In diesem Rahmen bietet sie Fort- und Weiterbildungsseminare, Vorträge und Supervisionen im Provokativen Stil für Angehörige der helfenden Berufe an. Weiterhin ist Frau Höfner Mitbegründerin und Leiterin des Consultinginstitutes k.l.i.c. und führt dort firmeninterne Führungstrainings und Coachings durch.
Seit vielen Jahren ist sie als Expertin in den Medien sowie als Autorin präsent. Sie tritt auf mit ihrem Solo-Kabarett "Die Kunst der Ehezerrüttung", u.a. seit 2005 in der Lach- und Schießgesellschaft in München.

Website von Noni Höfner
Veröffentlichungen von Noni Höfner (PDF)


Workshop/ Vortrag von Noni Höfner:

Vortrag V1: Glauben Sie ja nicht, wer wir sind! – Grundlagen und Anwendung des Provokativen Stils®

Der Provokative Stil® ist eine komplexe Beratungsform, die sich aus der Provokativen Therapie von Frank Farrelly entwickelt hat. Er wird als Kurzzeittherapie eingesetzt, erzielt sehr schnelle und nachhaltige Veränderungen beim Klienten und lässt sich in fast jeden Therapie-, Beratungs- und Coachingstil einbauen. Zur Verdeutlichung wird Noni Höfner die provokative Vorgehensweise auch in einer kurzen Live-Arbeit demonstrieren. Der Kern des Provokativen Stils ist der Humor: Die eingefahrenen und selbstschädigenden Glaubenssätze und Verhaltensweisen des Klienten werden karikiert und ad absurdum geführt, bis auch er diese Absurdität erleben und darüber lachen kann. Dieses Lachen über sich selbst entspannt den Klienten. Gleichzeitig wird durch gezielte Provokationen sein emotional geladener Widerstand gegen die eigenen Stolpersteine hervorgerufen, der damit sinnvoll genutzt wird, anstatt sich kontraproduktiv gegen den Berater zu richten. Die emotionale Neuorientierung öffnet dem Klienten die Türe zu neuem Denken und ermöglicht ihm eine angstfreie Erprobung neuer Verhaltensweisen. Grundlage des Provokativen Stils ist eine hohe Wertschätzung des Klienten und die Überzeugung des Beraters, dass der Klient mündig und stark ist und alle Ressourcen zur Verfügung hat, um sein Problem zu lösen. Berater und Klient begegnen sich auf Augenhöhe und der Berater fungiert nur als Katalysator, der die konstruktiven Energien des Klienten weckt und dessen Selbstheilungskräfte aktiviert.

29.10.2011
8:30 Uhr – 9:15 Uhr

Workshop WS 2a: Der Provokative Stil

Der Provokative Stil® (ProSt) ist eine Kommunikationsform, die sich aus der Provokativen Therapie von Frank Farrelly entwickelt hat. Der ProSt repräsentiert eine energiegeladene Art der Kommunikation, die im professionellen Kontext eher ungewöhnlich ist. Er steigert den Spaß und die Effizienz bei der Arbeit und fördert Mut und Phantasie. Damit ist er eine gute Vorbeugung gegen das gefürchtete Burn-out engagierter Helfer. Er lässt sich in fast jeden Beratungsstil einbauen.
Der ProSt arbeitet mit Humor und Herausforderung. Er eignet sich besonders bei Denk- und Gefühlsblockaden, die zu einseitigen, eingefahrenen und selbstschädigenden Verhaltensweisen führen. Der Therapeut/Berater/Coach verzerrt auf humorvolle Weise die selbstschädigenden Glaubenssätze des Klienten und provoziert nachhaltige Verhaltensänderungen, da direkt an die emotionalen Energien des Klienten angeknüpft wird.
Zu Übungszwecken hat Noni Höfner Frank Farrelly´s Provokative Therapie in ihre Bestandteile "zerlegt" und die Elemente des Provokativen Stils und den kognitiven Rahmen des ProSt (Grundlagen des ProSt, Menschenbild, Therapieauffassung, Grundhaltung des Anwenders u.a.) herausgearbeitet. So wird deutlich, wann Provokationen hilfreich und wann sie destruktiv sind.
Noni Höfner arbeitet in ihrer Praxis seit über einem Vierteljahrhundert provokativ und führt seit 20 Jahren in Seminaren, auf Kongressen und bei Vorträgen provokative Live-Arbeiten vor Publikum durch. Sie zeigt auch in diesem Seminar ihre Arbeit live. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Vermittlung von Werkzeugen, mit denen die Seminarteilnehmer die provokative Vorgehensweise kognitiv begreifen und am eigenen Leib erleben können. Durch zahlreiche Übungen wird ein Repertoire an humorvoll-provokativen Reaktionen aufgebaut, die zum persönlichen Humor des Anwenders passen. Mit diesem Grundhandwerkszeug des ProSt wird der Einsatz des neuen Kommunikationsstils nach dem Seminar in der Praxis möglich.
Dieses ProSt-Seminar wird vom D.I.P. als ProSt I anerkannt und berechtigt zur Teilnahme an ProSt II.
Anmerkung: Am 4.-6.11.11 führt Noni Höfner einen Basisworkshop in Provokativer Therapie in Köln durch (Info und Anmeldung beim D.I.P.). Der Basisworkshop ist keine Kopie des hier angebotenen ProSt-Seminars, sondern eine Ergänzung. Er besteht im Wesentlichen aus sogenannten "Modulen", das sind Live-Arbeiten mit Teilnehmern oder Klienten, die an einem eigenen Problem arbeiten wollen.

Verbindliche Fortsetzung am So 30.10.

29.10.2011
9:45 Uhr – 13:00 Uhr und 15:45 Uhr – 19:00 Uhr

Workshop WS 2b: Der Provokative Stil

Fortsetzung vom Sa 29.10. (2 Tage)

30.10.2011
9:45 Uhr – 13:00 Uhr und 15:45 Uhr – 19:00 Uhr