So waren die Kölner Therapietage 2009

„Ich hätte nie gedacht, dass ein verhaltenstherapeutisches Ausbildungsinstitut so etwas Schulen-Integrierendes zustande bekommt.“ Dieses Lob eines unserer Referenten, Birger Dulz, hat uns besonders gefreut. Wir geben es gerne weiter an die Teilnehmer der bisherigen Kölner Therapietage. Von ihnen nämlich kommt neben dem lebendigen Austausch so manche Anregung für ein Workshopthema oder für einen Referenten. Vielen Dank!

Kölner Therapietage 2009

Dass viele Workshops schon Wochen vor der Veranstaltung ausgebucht waren, stellte alle Beteiligten vor neue Anforderungen: Das Organisationsteam musste die hohe Teilnehmerzahl „managen“ und einige Teilnehmer mussten flexibel sein bei ihrer Workshop-Auswahl. Noch können wir die Zufriedenheit der Teilnehmer nur aufgrund der spontanen Rückmeldungen während der Tagung beurteilen: Demnach wurde das Vertrauen der Teilnehmer in die Kölner Therapietage in den allermeisten Fällen bestätigt.

Ein mit Freude angenommenes Novum der Kölner Therapietage 2009 war die Tagungsdokumentation durch Carpe Diem: Unmittelbar nach den Veranstaltungen konnte eine professionelle CD-Aufzeichnung zu einem fairen Preis erworben werden. Die CDs der Vorträge sowie einiger Workshops werden im Internet einzeln und als Box angeboten
(www.carpe-diem.at).

Das Organisationsteam freut sich über viel Lob: man fühle sich „gut aufgehoben“, es sei „an alles gedacht“, „alles noch perfekter als im letzten Jahr“. Um der großen Menschenmenge gerecht zu werden, haben wir in diesem Jahr erstmals nicht nur im Foyer des Komed, sondern auch in Haus 6 Getränke und Imbisse angeboten – was sehr positiv aufgenommen wurde. Das Essen unseres Caterers Thomas Hackenbroch wurde einhellig gelobt. Wir Organisatoren fanden es sogar besser als das Mittagessen im Hotel, in das wir unsere Referenten eingeladen hatten.

Erstmals haben wir eine Abendveranstaltung angeboten, die nicht nur den angemeldeten Teilnehmern zugänglich war. Als Dozenten waren alle drei Autoren des Buches „WIR: Psychotherapeuten über sich und ihren ‚unmöglichen‘ Beruf“ anwesend. Da lag es nahe, sie zu einer Podiumsdiskussion zu bitten. Otto F. Kernberg, Jochen Eckert und Birger Dulz arbeiteten sehr interessante und differenzierte Regeln heraus, nach denen sich der „Psychotherapeut mit Leib und Seele“ zwischen den beiden Extremen, nämlich dem Sich-Abschotten von den eigenen Gefühlen und dem Agieren, bewegen kann. Der Moderator, Dirk Revenstorf, verstand es, mit leicht provokanten Fragen und Thesen den Podiumsdiskutanten interessante Statements zu entlocken.
Die spontanen Rückmeldungen der Teilnehmer machten deutlich, dass diese Podiumsdiskussion zwar sehr gut, nach einem langen Tagungs-Tag aber auch sehr anstrengend gewesen sei. Beim nächsten Mal werden wir also warnen: „Vorsicht – Beteiligung an der Podiumsdiskussion nach acht Stunden voller Vorträge und Workshops nur auf eigene Gefahr!“

Zum Schluss möchten wir all jenen danken, die uns ihre Anregungen, Ideen und Wünsche für die „Kölner Therapietage 2010 – Psychotherapie mit Leib und Seele“ mitgeteilt haben. Auch wir sind gespannt, was daraus wird!